Sport Gesundheit Studie: So wichtig ist Sport

Sport ist Gesund. Das ist mehr als eine Phrase, sondern wurde zuletzt wieder von mehreren Studien bestätigt. Die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Sport ist nicht nur für den Körper gesund, sondern auch wichtig für die Psyche. Das könnte für Männer sogar noch stärker zutreffen als für Frauen.

Vor allem die Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining hilft

Niemand muss gleich Spitzensportler werden, um etwas für seine Gesundheit zu tun. Wer eine Viertelstunde am Tag Sport macht, senkt nach einer im Deutschen Ärzteblatt zitierten Studie das Risiko, im kommenden Jahr zu sterben, um 14 Prozent. Dafür reichen schon joggen, Rad fahren oder sogar schnelles Gehen. Wer täglich 50 Minuten intensiven Sport betreibt, senkt das Sterberisiko sogar um rund 50 Prozent. Eine mögliche Erklärung für diesen Effekt ist, dass Ausdauersport die Aktivitäten des Enzyms Telomerase erhöht, das wiederum die Schutzkappen der Chromosomen verlängert, die sogenannten Telomere.

Allerdings ist nicht nur Ausdauersport gesund, sondern auch Kraftsport. Am besten ist die Kombination aus beidem, wie ich schon in meinem Beitrag Darum wird Krafttraining unterschätzt: 3 Gründe für mehr Muskeln beschrieben habe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zweimal pro Woche Krafttraining.

Sportler im Fitnessraum
Es muss nicht gleich Hochleistungssport sein. Schon moderate Bewegung nützt viel. Am besten ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauersport. Bild janeb13 auf Pixabay

Grundsätzlich sind Menschen auf Bewegung „programmiert“. Trotzdem bewegt sich rund die Hälfte der Deutschen zu wenig. Leider hat Corona den Sport in Deutschland ausgebremst. Fitnessstudios schlossen oder Menschen meiden sie aus Angst vor Ansteckung und Vereine stellten das Training zeitweise ein.

Corona erlaubt ein natürliches Experiment

Allerdings reagieren nicht alle Menschen gleich auf die Einschränkungen. Wer sich schon vor der Krise zwei bis dreimal pro Woche bewegt hat, machte eher mehr Sport, die eine deutsche Studie zeigt. Die Zeit, die früher mit Freunden, in Kneipen oder Clubs verbracht wurde, wird jetzt offenbar zumindest teilweise für Sport verwendet. Wer dagegen auch vorher nur selten aktiv war, nahm die Einschränkungen oft als Vorwand, jetzt gar nicht mehr aktiv zu sein.

Ein Vergleich der beiden Gruppen zeigt, dass die aktivere Gruppe auch psychisch besser durch die Krise kommt. „Bei den körperlich Aktiven messen wir aktuell ein positiveres Wohlbefinden als bei denen, die nicht oder unregelmäßig Sport treiben“, zitiert die Zeitschrift Forschung & Lehre den Sportpsychologen Ralf Brand.

Was tun für mehr Sport?

Nicht für jeden ist der gleiche Weg der beste. Bei vielen Männern funktioniert die Motivation durch eine Smartwatch oder einen Fitnesstracker gut. Für andere ist das Drumherum wichtig, also das passende Outfit, die richtigen Schuhe und das richtige Fahrrad. Hier lohnt sich ein Blick auf Sport Kiosk. Bei wieder anderen ist ein fester Trainingsplan oder ein persönlicher Coach das richtige Mittel.

Für den Anfang kann es schon helfen, den ein oder anderen Weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ich fahre beispielsweise immer mit dem Fahrrad zum Fitnessstudio. So kombiniere ich Kraft- und Ausdauertraining.

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